Vier Gratisnächte in San Francisco

Oh, wie haben wir uns gefreut! Bei der Einfahrt haben wir einen Umweg um die Bay genommen, um über die Golden Gate Bridge einfahren zu können. Das Wetter hätte besser nicht sein können!

Unsere Zeit in San Francisco war geprägt von wirklich gutem Essen, viel spazieren und der Suche nach geeigneten Schlafplätzen. Wir hatten uns nämlich entschieden, unser eher knappes Tagesbudget nicht noch mit überteuerten AirBnbs oder Campingplätzen (ab 80$ aufwärts) zu belasten. So durchforsteten wir zuerst das Internet und später auch die Stadt.

Die erste und vierte Nacht verbrachten wir auf einem Aussichtspunkt gleich bei der Golden Gate Brigde in Sausalito. Es ist von Gesetzes wegen erlaubt, dort acht Stunden am Stück zu stehen und so treffen sich jede Nacht etwa ein halbes Dutzend Übernachtende auf diesem absoluten Traumplatz.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

In den Nächten Nummer zwei und drei parkierten wir Luz in der Nähe vom Ocean Beach im Outer Sunset District. Es ist eine Wohngegend mit vielen Surfern und einigen VW-Bussen in der Nachbarschaft. Wir fühlten uns dort sehr sicher und hatten keine Bedenken, dass Anwohner wegen einer oder zwei Nächten auf uns aufmerksam würden. So war es auch. Natürlich schauten wir immer, dass wir am Morgen auch früh wieder umparkierten. Nichts leichter als das, denn die hübschen Cafés an jeder Ecke rufen eh zum morgendlichen Kafi.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wir verbrachten viel Zeit zu Fuss im Golden Gate Park oder beim Ocean Beach, erkundeten die Mission (essend) und die Haight Street.

Am dritten Tag machte sich zum ersten Mal der berühmte San-Francisco-Nebel breit. Wir hatten schon die ganze Zeit damit geliebäugelt, die Academy of Sciences zu besuchen, aber die Sonne und der doch ziemlich hohe Eintrittspreis hielten uns davon ab. Bis zu diesem Nachmittag. Als wir gegen 16 Uhr hinwollten, teilte man uns mit, dass das Museum nur noch eine Stunde lang offen sei. Die Enttäuschung währte aber nur kurz, denn: immer donnerstags öffnet die Academy ihre Türen für Ü21-Jährige mit einem besonderen Abendprogramm. An diesem Abend fand die Schlüpfparty des Albino-Krokodils Claude statt – er ist jetzt 21 Jahre alt! Damit hatten wir zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Keine schreienden Kinder im Museum und nur 15$ Eintritt! Wir waren Feuer und Flamme und haben einen wirklich witzigen Abend erlebt. Nur zu empfehlen!

Fotos haben wir leider fast keine gemacht. Wir hatten zu viel Spass. Sorry!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA