Kategorie: Yoga

Trinkhalme sind wie Krieg

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Plastik-Trinkhalme sind wie Krieg: böse, überflüssig und es gibt viel zu viel davon. Im Internet findet man Zahlen zum Verbrauch. 40 Milliarden Stück pro Jahr alleine in Deutschland. 50 Millionen täglich in den USA. Wollen wir mal versuchen, das auf die Welt hochzurechnen? So weit kann ich gar nicht zählen. Dass in den USA zu jedem Pups ein Halm mitgegeben wird, kann ich bestätigen. Auf meiner Reise durch Mexiko und nun Guatemala ist es nicht besser. Das Schlimme in diesen Ländern ist aber vor allem der Müll, der an vielen Orten herumliegt. Trinkhalme sind immer dabei. Am Meer, am Strassenrand, überall, wo Kokosnüsse getrunken werden (und das ist wirklich überall). Weiterlesen

Hängengeblieben in Zipolite

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Ok, heute noch. Aber morgen gehen wir wirklich!

Wir so. Jeden Tag. Angefangen hat alles mit der langen Fahrt von Mexico City nach Oaxaca City. Eigentlich begann es mit einer missglückten Google-Suche und einem äusserst unfähigen Taxifahrer in Mexico City, aber das ist eine andere Geschichte. Auf jeden Fall fuhren wir also nach Oaxaca City, wo unsere Freunde Laura und Rafi schon auf uns warteten. Ein hübsches Städtchen, doch das Meer hatte eine stärkere Anziehungskraft nach zwei Wochen in der grossen Stadt.

Wir stellten uns also für eine Nacht in irgendeine Strasse und hofften, die getrunkenen Gin Tonics in der kurzen Nacht wegschlafen zu können. Um drei Uhr erwache ich allerdings völlig verstört, als das Auto auf einmal zu fahren beginnt. Jemand hatte sich an unseren Surfbrettern zu schaffen gemacht und Sandro fand es eine gute Idee, einfach wegzufahren. Zwei Ecken weiter hielt er an und wir schliefen weiter. War uns so zwar noch nie passiert, aber irgendwann musste es ja geschehen. Das Problem: Oaxaca City ist ein verdammtes Nest. Zwei Stunden später erwache ich erneut und stehe fast im Bett, weil Sandro mit dem Fuss voll gegen die Hinterscheibe getreten hat. Da war doch tatsächlich einer an den Velos dran! Dieses Mal parkieren wir nicht um, sondern schlafen irgendwie gar nicht mehr richtig ein. Der schönste Moment war, als um halb sieben Uhr morgens tatsächlich der Müllwagen neben uns parkierte und für zwanzig Minuten lang einen unglaublichen Lärm veranstaltete. Wir gaben auf. Weiterlesen

Hier sind wir wieder

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Hallo alle! Schön, wieder da zu sein. Luz stand einen Monat lang auf dem Parkplatz vom Yandara Yoga Institute hier im Süden von Baja California, Mexiko. Gabs hat sich ihrem Advanced Yoga Teacher Training und dem Life-Coach-Kurs gewidmet und Sandro hat sein Demo-Album aufgenommen.

Was für ein Monat! Es war eine wunderschöne Erfahrung, Teil der Yandara-Community zu sein und wir haben es sehr genossen, an diesem fantastischen Ort wachsen zu dürfen. Die Wüste ist magisch, die Wale schwammen jeden Tag vor der Haustür vorbei und die Sterne sieht man nirgends so gut wie hier!

Es ist schwierig, alles in Worte zu fassen. Wir haben auch kein einziges Foto gemacht. Aber in den kommenden Wochen werdet ihr die Früchte sehen, die in den letzten Wochen gesät wurden.

Wir bleiben über Weihnachten und Neujahr in der Gegend und werden die Tage mit Freunden verbringen, die bald ankommen. Darauf freuen wir uns sehr! Wir fühlen uns schon ziemlich zuhause hier in Pescadero. Was für ein Ort für Leute wie uns!

Inside Vanlife – Mehr als eine Reise

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Bald sind wir schon ein Dritteljahr unterwegs. Die ersten drei Monate in den USA waren geprägt vom Eingewöhnen und von Plänen, die wir schon Wochen und Monate zuvor gemacht hatten. Kaum in Mexiko angekommen, stellte sich eine ziemlich schöne und inspirierende Ruhe und Gelassenheit ein.

Wir sprechen oft über das alte Leben in Zürich und darüber, wie wir uns unsere Zukunft vorstellen. Manchmal haben wir das Gefühl, uns an der Nase nehmen zu müssen und besser den Moment zu geniessen, als schon an die Zeit danach zu denken.

Vor einigen Tagen aber hatten wir genau darüber ein sehr schönes und langes Gespräch beim täglichen Morgen-Maté. Warum sollten wir diese Reise so getrennt vom Leben in Zürich betrachten? Warum müssen wir jetzt das eine machen und wenn wir zurück sind etwas anderes? Warum beginnen wir nicht heute, unser Leben so zu gestalten, dass es uns während und nach unserer Reise wirklich gefällt? Wer sagt, dass diese Reise jemals zu Ende sein wird? Welche Möglichkeiten gibt es in dieser Hinsicht?

Uns wurde bewusst, dass wir bereits Mitten im neuen Leben stehen. Wir haben unsere Jobs und Wohnung aufgegeben, weil wir sie mehr gebraucht haben – wir haben nichts Neues mehr gelernt und inspirierend war es auch nicht wirklich.

Für diese Reise haben wir uns entschieden, um Zeit zu haben. Um einige Schritte zurückzunehmen und zu sehen, was wir machen wollen, wenn mal kein Druck da ist.

Und jetzt, nach nur schon so kurzer Zeit, fühlen wir, wie uns das Leben in eine bestimmte Richtung zieht. Einerseits im Bus immer südwärts, andererseits auf persönlicher Ebene. Letztere – das ist die wohl grösste Erkenntnis aus unserem Morgen-Gespräch – soll sich in Zukunft nicht mehr in Arbeit und Freizeit teilen. Das ist schon jetzt so. Wir arbeiten an verschiedenen Fronten immer mal wieder on the Road, aber wir entscheiden, wann und wie und wo. Wenn wir Lust auf ein langes Gespräch zum Frühstück haben, dann führen wir das und arbeiten am Nachmittag. Wir haben Zeit, uns in allem weiterzubilden, was uns schon immer interessiert hat. Wir lesen und lesen und lesen so viel wie noch nie. Wir halten kleine Workshops mit uns selbst, wenn wir Klarheit in einem Thema brauchen oder es diskutieren wollen. Wir hinterfragen alles, was wir bis jetzt im Leben gelernt haben. Wir begeben uns in jeden Flow, der sich anbietet. Wir diskutieren, planen und verwerfen. Wir spielen! Wir beginnen jetzt damit, das Leben zu führen, das wir in Zukunft führen wollen. Egal, wo wir sind.

Während unserem Gespräch mussten wir oft lachen. Ich meine, was ist das für ein Superklischee: Da verreisen sie mit dem VW-Bus, duschen nur noch einmal pro Woche und kommen schon nach wenigen Monaten mit Sinnhaftigkeit und Nachhaltigkeit und mimimi altes und neues Leben. Tja, das passiert einfach, wir können und wollen nichts dagegen tun. Denn es fühlt sich sehr befreiend an! Und: probiert es selbst aus. Es ist nicht einfach, sein Leben so auf den Kopf zu stellen, aber jeden Tag im Büro zu sitzen ist es auch nicht.

Wir lieben es, jeden Tag dazuzulernen. Darum sind wir ab Samstag aus Weiterbildungsgründen für einen Monat offline. Wir fahren mit Luz in ein Yoga-Institut hier im Süden von Baja. Gabs wird dort eine weitere Ausbildung als Yoga-Lehrerin und Life-Coach absolvieren und Sandro konzentriert sich auf seine Musik, Statistik und Spanisch.

Bis dahin, machts gut! <3

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Das Leben in die Hand nehmen:
Vorsätze 2016

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Jaja, Vorsätze blablabla. Lassen wir doch ungute Gedanken beiseite und öffnen wir uns der Tatsache, dass ein neues Jahr eine wunderbare Gelegenheit ist, das Leben ins Positivere zu lenken. Zumal sich in diesem Jahr tatsächlich vieles in unseren Leben ändern wird. Dies sind Gabriellas (1-5) und Sandros (6-11) Vorsätze 2016.

1. Spass beim Joggen

Seit ich Mitte letzten Jahres mit dem Rennen begonnen habe, habe ich ziemlich grosse Fortschritte gemacht. Mittlerweile jogge ich ziemlich locker 10 Kilometer in einer Stunde. Doch irgendwie macht es mir noch nicht wirklich Spass. Ich fühle mich danach super, aber ich will daran arbeiten, das Ganze auch währenddessen zu geniessen. Mit mehr Achtsamkeit und Ruhe.

2. Mehr Yoga!

Nach dem Abschluss meiner Yogalehrerausbildung fehlen mir neben meiner täglichen Praxis die regelmässigen Yogawochenenden. Zudem möchte ich gerne mehr dazulernen. Ich habe schon ein Rückenyoga-Zertifikat gemacht, nun mache ich im März eine Weiterbildung in therapeutischem Yoga. Und natürlich will ich weiterhin als Yogastunden-Aushilfe tätig sein, das gibt mir enorm viel. Weiterlesen