Kategorie: Preparation

Alles zu El Salvador

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Aufenthaltsdauer

El Salvador gehört zu den CA4-Ländern. Für diese Länder (Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua) gibt es leider nur drei Monate insgesamt. Da wir schon fünf Wochen in Guatemala waren, mussten wir etwas Gas geben. El Salvador ist ohnehin ein kleines Land.

Route

Valle Nuevo – Ruta de las Flores – Playa Dorada – Playa El Zonte – Playa El Tunco – Vulkan Santa Ana – Sichitoto – San Ignacio

Orte

Nach dem Grenzprozedere begann das Abenteuer im gefährlichen El Salvador. Wir haben uns aber von Anfang an sehr wohl gefühlt: Die Strassen sind in Top-Zustand, die Landschaft präsentierte sich auf der Ruta de las Flores in sattem Grün, wenig Verkehr, wenig Abfall. Wir wollten direkt an die Pazifikküste im Norden (bekannt für seinen schwarzen Sand) und suchten uns den hübschen Campground El Cocolito aus, der von einer netten Familie betrieben wird (wir wurden täglich mit frischen Früchten beschenkt und revanchierten uns mit einem Schweizer Sackmesser). Die Surfermekkas El Zonte und El Tunco checkten wir nur en passant aus – zu mühsam, um mit dem Van zu campen, weil sich die Möglichkeiten nur auf Stellplätze auf Asphalt beschränkten und wir uns sonst selber backofisiert hätten. Die Route führte schliesslich weiter auf den Vulkan Santa Ana, den wir aber leider wegen dem dichten Nebel nicht besteigen konnten. Dort übernachteten wir im Campamento Helvetico, das uns beim Vorbeifahren neugierig gemach hatte. Schweizerisch war dort nur der Besitzen, der wir nicht kennenlernten. Weiter ging es in den wirklich hübschen Ort Suchitoto, wo wir uns auf dem Markt mit Frischem eindeckten. Kurz vor der Grenze zu Honduras übernachteten wir übers Wochenende in einem Hotelpark bei San Ignacio. Das klingt nach viel, wurde aber alles innert weniger als zehn Stunden gesamt abgefahren. El Salvador ist wirklich klein.

Benzin, Strassen und Autofahren
El Salvador ist ein perfektes Land für Roadtripfeeling: die kurvigen Strassen sind in bestem Zustand und führen durch die wunderschöne, abwechslungsreiche Landschaft über Berg und Tal, vom Strand auf Vulkane oder durch die bunten, geschäftigen Ortschaften auf der Route. Verkehr auf der Strasse ist moderat. Tankstellen hat es ausreichend und die Preise bewegen sich etwa im Bereich von einem Franken pro Liter. (Bezahlt wird in US-Dollar).

Sicherheit
Ja, man sieht in nahezu allen Läden, öffentlichen Einrichtungen oder auf dem Beifahrersitz von LKWs bewaffnetes Sicherheitspersonal. Aber wir haben uns nie unsicher gefühlt, irgendwie gewöhnt man sich schnell an dieses Bild. Weil die Leute sehr freundlich und aufgeschlossen sind, relativiert sich diese vermeintlich bedrohliche Kulisse recht schnell. Wir waren überrascht, wie gut uns El Salvador gefallen hat!

Wasser
Trinkwasser zu kaufen ist praktisch an jeder Ecke möglich. Leitungswasser ist okay für Abwasch oder Duschen – aber kann nicht unbehandelt getrunken werden.

Preise
Seit den 90er-Jahren wird mit US-Dollar gezahlt. Das Preisniveau ist um einiges tiefer als in Guatemala und generell günstig.

Fazit
El Salvador hat uns gleich nach dem Grenzübertritt auf Anhieb sehr gut gefallen. Das Land ist etwa so klein wie die Schweiz und die wunderschöne Landschaft ist schnell und einfach zu bereisen mit dem eigenen Fahrzeug. Nicht selten werden El Salvador und Honduras von Panamericana-Reisenden lediglich als Transitländer durchfahren wegen der Sicherheitslage. Wir fühlten uns – wie viele Reisenden die wir getroffen haben – aber sehr wohl und können das Land quasi als kleinen Geheimtipp weiterempfehlen!

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Alles zu Guatemala

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Aufenthaltsdauer

Guatemala ist das erste der CA-4 Länder, das wir bereisten. Insgesamt darf man im Staatenverbund von Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua 90 Tage verbringen. Dasselbe gilt für das Auto.

Route

Antigua – Rio Dulce – Flores – Tikal – Guatemala City – Chicacao – Lago Atitlan – Chichicastenango – Antigua Weiterlesen

Adios, graue Polster!

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Lange haben wir auf Guatemala gewartet. Wir wussten, dass das der richtige Ort ist, um einen schönen Stoff für unsere Polster zu finden. Ein wichtiges Unterfangen. Denn lange Zeit mussten wir täglich dieses, eher trostlose, hellgrau anschauen.

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In Guatemala angekommen, wurde jede Einheimische genau beäugt: Welches Muster trägt sie? Welche Farben? Könnten wir uns das für den Van vorstellen? Wir suchten uns durch Stoffpyramiden auf Märkten und besuchten viele Orte. In Panajachel am Lago Atitlan wurden wir fast fündig, doch die wollten 35 Quetzales (5 Franken) für den Meter. Etwas zu viel für uns.

In Chichicastenango, am grössten Markt Mittelamerikas, entdeckten wir schliesslich ein Geschäft, das an die 200 Stoffe ausgestellt hatte. Die Wahl fiel nicht leicht. Vor allem, weil der neue Stoff zu unseren bereits vorhandenen, und unsäglich grünen, Decken passten musste.

Glücklich über unsere zehn Meter Stoff (für die Hälfte des Preises in Panajachel) fuhren wir zurück zu unserem Campingplatz am Lago Atitlan. Im Dorf nebenan (San Marcos) war uns bereits eine Dame aufgefallen, die für die Hippies im Ort lustige Westen und dergleichen näht. Sie nahm unsere Polster morgens um 7 Uhr in Empfang und war am selben Tag um 17 Uhr bereits fertig. Und das für 280 Quetzales, inklusive Zipper.

Das war die kleine Geschichte zum neuen Interieur. Wenn wir irgendwo auf der Reise noch einmal über hübschen Stoff stolpern, werden wir wohl ein zweites Set machen lassen.

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10 Dinge, die wir heute besser wissen

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Diese Liste erschien zuerst (leicht gekürzt) im Friday Magazin unter dem Titel So fühlt sich Aussteigen wirklich an. Wir wurden gefragt, die zehn wichtigsten Erkenntnisse und Tipps für die Langzeitreise aufzulisten. Bitteschön:

1. Startdatum festlegen
Das war die schwierigste und wichtigste Entscheidung von allen. Es ist so essentiell, ein Abreisedatum zu fixen. Vorher bringt Planen nicht viel und das Leben hat ganz viele Chancen, dazwischen zu funken. Wir wären wohl heute noch in Zürich in der Hoffnung, noch mehr Geld sparen zu können.

2. Ballast abwerfen
Wir haben unsere (wirklich tolle) Wohnung gekündigt und das Meiste verkauft oder weggegeben. Trotzdem haben wir noch einige Sachen bei unseren Eltern eingelagert. Heute würden wir nicht mit der Wimper zucken, wenn jemand das Zeug aus Versehen abfackelt. Seit wir mit unserem Mini-Haus auf Rädern unterwegs sind, haben wir gemerkt, wie wenig man wirklich zum Leben braucht. Und je weniger man hat, desto weniger will man besitzen.

3. Zeit nutzen
Für uns ist diese Reise sehr viel mehr als eine Reise. Es ist Zeit, die wir uns nehmen, um zu tun was wir wollen. Das heisst für uns lesen, lernen, Skills aneignen, Musik machen und dem Geist den Raum geben, um versteckte Interessen auszuleben. Man kann es sich vorstellen wie eine Weiterbildung, nur dass wir selbst entscheiden, worin wir uns fortbilden. Wir sehen diese Reise als Anfang des Lebens, das wir leben wollen.

4. Adios Ängste
Am Anfang hatten wir Angst vor so ziemlich allem und waren extrem unsicher. Doch wenn man mal unterwegs ist, legen sich die meisten Ängste von selbst ab, weil es nicht anders geht. Wir wollten auf keinen Fall durch Mexico City fahren: prompt die falsche Strasse erwischt und mitten durch die Stadt gefahren. Kein Problem. Viele Leute haben uns vor gefährlichen Regionen in Mexiko gewarnt. Wir hatten dort die beste Zeit. Je länger wir unterwegs sind, desto weniger Angst haben wir – vor allem auch vor der Zukunft.

5. Langsam reisen
Wir haben früh gemerkt: Wenn wir schnell unterwegs sind, geben wir viel Geld aus. Wenn wir aber längere Zeit an Orten bleiben, weniger fahren und uns die Zeit nehmen, um preiswertere Übernachtungsplätze oder Lebensmittel zu suchen, brauchen wir im Schnitt viel weniger Geld. Das heisst: Wenn wir langsamer sind, können wir für nur wenig Geld mehr viel länger unterwegs sein. Ausserdem können wir so Orte, die uns sehr gut gefallen, viel besser kennenlernen und zu unserem temporären Zuhause machen. Deshalb sind wir in acht Monaten auch nur bis Mexiko gekommen. Dabei waren wir fast drei Monate allein in Baja California und einen Monat lang in Zipolite.

6. Durchziehen
Gabriellas Grossmutter hat mehrere Mal gesagt: Ich finde diese Reise wirklich keine gute Idee.Herzig, aber nicht gerade das, was man hören will. Nicht alle teilen die Euphorie und Vorfreude mit einem und das ist nicht immer leicht. Vor allem, wenn Fragen gestellt werden, welche einen selbst verunsichern: Aber warum gleich den Job kündigen? Was passiert mit deinem CV? Willst du die Wohnung nicht doch behalten? Ist das nicht gefährlich? Es ist wichtig, dass man sich nicht hineinreden lässt. Denn spätestens wenn man unterwegs ist, finden alle: Ihr macht es richtig!

7. Abmelden
Wir haben uns abgemeldet und das würden wir sofort wieder tun. Einerseits, weil wir nicht wissen, wie lange wir unterwegs sein werden. Und andererseits, weil Weltreisekrankenkassen sehr viel günstiger sind. Zudem wird Sandro so nicht im Militär aufgeboten, während wir gerade in Guatemala auf einen Vulkan steigen oder so.

8. Lächeln und winken
Ein alter VW-Bus mit dekorierten Velos und einem Schweizer Nummernschild fällt auf. Unsere Strategie, wenn wir angestarrt werden (und uns dabei unwohl fühlen): winken und geradeaus ins Gesicht grinsen. So einfach, so effektiv. Jedes einzelne Mal.

9. Social Media
Die sozialen Medien können fantastisch sein, wenn man nicht seine ganze Zeit in der Facebook-Timeline verplempert. Zum Beispiel gibt es viele Facebook-Gruppen für Panamericana-Reisende oder Digitale Nomaden, die sehr hilfreich sein können bei Fragen und Unsicherheiten. Die App iOverlander und ihre Community hat uns schon oft an tolle Übernachtungsplätze geführt. Auf Instagram haben wir viele andere Van-Reisende kennengelernt und daraufhin auch unterwegs getroffen. Oder Menschen haben uns auf Instagram entdeckt und zu sich nach Hause eingeladen für ein Essen oder eine warme Dusche.

10. Du auch
Hier kommt die wichtigste Erkenntnis von allen. Wir hatten am Anfang dieser Idee kein Geld auf der Seite, keine Ahnung von Autos und waren geplagt von Ängsten. Doch jetzt sind wir hier und wissen manchmal selbst nicht, wie wir das gemacht haben. Aber wir sind überzeugt: Wenn wir zwei Amateure das können, dann kann es wirklich jede und jeder.

Falls sich nach diesen Punkten noch mehr Fragen aufgetan haben: Wir arbeiten gerade an einem E-Book, in welchem wir 100 Fragen beantworten, welche wir zur Reise gestellt bekommen haben. Es wird vermutlich im Juli zum Einjährigen auf unserer Website vanabundos.com veröffentlicht werden.

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Alles zu Mexico

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Nun sind wir schon fast einen Monat nicht mehr in Mexico. Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat: Wir haben uns zutiefst in das Land verliebt und wären fast nicht in der emotionalen Lage gewesen, die Grenze zu überqueren. Jetzt, mit etwas Abstand, wird einem klarer, warum das so ist. Darum hier eine kleine, persönliche Zusammenfassung zu unserem halben Jahr in Mexico.

Aufenthaltsdauer Mensch
Wer nach Mexico einreist, erhält problemlos 180 Tage Aufenthalt. Wir haben die Dauer fast komplett ausgereizt. Tatsächlich sind wir ungefähr eine Woche vor Ablauf zum Migrationsamt und haben gefragt, ob wir nicht verlängern könnten. Man teilte uns nett mit, dass es keinen legalen Weg gibt, das zu tun. Die einzige Möglichkeit wäre gewesen, aus- und einige Tage später wieder einzureisen. Aus heutiger Sicht sind wir froh, dass es nicht funktioniert hat, sonst wären wir wohl stracks zurück nach Zipolite gefahren und nie wieder von der Hängematte aufgestanden. Weiterlesen

Was stimmt nicht mit mir?

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Wir sind so verwöhnt. Es wäre uns, nach kurzer Recherche, nicht in den Sinn gekommen, dass wir für das eine oder andere Land auf dieser Reise ein Visum brauchen könnten. Der Schweizer Pass ist einer der besten der Welt, und was für den Schweizer gilt, das gilt in den allermeisten Fällen auch für die Liechtensteinerin. Nichts, was man hinterfragen würde. Nun wurden wir glücklicherweise schon vor einiger Zeit von anderen Reisenden darüber informiert, dass ich als Liechtensteinerin ein Visum für Belize brauche. Sandro der Schweizer nicht. Alles klar. Weiterlesen

Money Talk – 3 Monate USA

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Dass unsere Reise in den USA beginnt, war bewusst so geplant. Denn wie man sich vorstellen kann, ist dies das teuerste Land auf diesem Roadtrip. Wir dachten: Lieber geben wir am Anfang mehr Geld aus, in günstigeren Ländern kann man hinten raus besser sparen.

Diese Zeilen schreibe ich bereits aus Mexiko, wo wir vor zwei Tagen angekommen sind. Das ist eine gute Möglichkeit, über Geld zu reden. Denn es ist auch das Thema, auf das wir am meisten angesprochen werden. Als erstes wollen wir die häufigsten Fragen klären: Weiterlesen

So verschifft man einen Van an die US-Westküste

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Viele fragen uns, warum wir unseren Van nicht an der US-Westküste kaufen, wenn wir dort unsere Reise starten. Wir haben – um ehrlich zu sein – wirklich nur sehr beschränkte Ahnung von Autos und deren Technik. Deshalb wollten wir den Van hier kaufen, parat machen, kennen lernen und schliesslich verschiffen. Zudem kann das meiste Equipment mitgegeben werden. Hier haben wir mal die wichtigsten Dinge aufgelistet, die man bei einer Roll-on-Roll-off Verschiffung beachten muss – und unsere eigenen Erfahrungen und Adrenalinkicks bei der Abgabe des Vans. Gegen eine Container-Verschiffung haben wir uns aus Kostengründen entschieden und auch, weil die Organisation ein grosses Stück aufwändiger wäre. Weiterlesen

Adios Traumwohnung!

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Heute geben wir unsere Wohnung ab. Wer schon einmal bei uns daheim war, weiss, dass diese Wohnung ein absoluter Glückstreffer war. Die Lage war perfekt, die Dachterrasse ein Traum und das Raumgefühl aussergewöhnlich. Wir müssen oft darüber lachen; aber den Menschen muss sie auch gefallen haben, denn wer in der Wohnung war, ging selten schnell wieder.

Viele fragen uns, ob wir die Wohnung während unserer Reise nicht untervermieten wollen. Das war zunächst auch der Plan. Denn wer Zürich kennt: In der Stadt gibt es weniger freie Wohnungen als Badetuch-Plätze am oberen Letten im Hochsommer. Weiterlesen

Impfungen sind scheisse

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Eine Pflichtveranstaltung, die man besuchen muss, wenn man eine Reise wie unsere in Angriff nimmt, ist die beim Tropenarzt. So machen wir uns also auf den Weg und denken easy peasy, geht sicher fix, die sind sich doch Leute wie uns gewohnt.

Die Ärztin holt uns im Warteraum ab und hat einen Blick drauf wie „Oi, schon wieder so ein Päärli, das zwei Wochen nach Bali geht und sich ins Höschen macht vor lauter Viecher“. Als wir ihr von unserem Vorhaben erzählen, knallt ihr fast die Kinnlade auf den Tropenarzttisch – damit hat sie nicht gerechnet. „ÜBER EIN JAHR?!!!“ schreit sie uns an und wir nicken so und fühlen uns ziemlich exotisch. Weiterlesen

Die häufigsten Reaktionen auf unsere Reise

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Letztens ist uns aufgefallen, dass wir oft dieselben Fragen zu unserer Reise gestellt bekommen. Oft haben diese nichts mit dem Vorhaben an sich zu tun, sondern mit Sicherheitsbedenken, Karriereängsten und Geldsorgen.

Also dachten wir, dass wir die häufigsten sammeln und unsere Gedanken dazu teilen. Nicht, um die Menschen zu kritisieren, sondern um zu zeigen, dass dahinter oft die eigenen Probleme und Ängste stehen. Wer es persönlich nimmt, ist selbst schuld.  Weiterlesen

Wie man anfängt, weniger zu haben und mehr zu sein

Bali Minimalism

Wie schon hier beschrieben, inspiriert uns der Van sehr dazu, den eigenen Besitz zu minimieren. Denn man realisiert schnell, dass es wirklich nicht mehr braucht zum Leben, als ein paar Quadratmeter und die Dinge, die dort hineinpassen. Ganz automatisch haben wir begonnen, uns zuhause eine Ecke nach der anderen vorzunehmen. Es klingt übrigens sehr viel anstrengender, als es ist. Weiterlesen

Wie wir den perfekten
Camper gefunden haben

VW T3 Syncro

Ein Van kommt ja nicht einfach so in das Leben eines Menschen. Dies ist die Geschichte, wie und warum wir uns für Luz und ein teilweises Leben auf Rädern entschieden haben.

Am Anfang war die Wohnung. Eine tolle Wohnung! Das Problem: Sie steht immer am gleichen Ort. Die zwei Wochen Bali Anfang 2015 haben uns gezeigt, wie befreiend es ist, in den Ferien mit dem eigenen Gefährt unterwegs zu sein. Wenn wir weiterfahren wollten, sind wir gefahren – wenn nicht, dann nicht. Wir haben Orte gesehen, die wir niemals gefunden hätten, wenn wir danach gesucht hätten. Zuhause hatten wir zwar auch ein Auto, aber uns war schnell klar, dass wir auch in Sachen Schlafplatz unabhängig sein wollten. Also machten wir uns Mitte 2015 auf die Suche nach einem Camper, einem kleinen Wohnmobil, einem Zuhause auf Rädern.

Doch einen solchen zu finden, erwies sich als schwieriger als gedacht: Welche Marke? Wie alt darf er sein? Mit oder ohne Hochdach? Wie viele Sitz- und Schlafplätze brauchts? Welche Grösse ist ideal? Ist Allrad nötig? Und was zum Teufel kostet ein gescheites Gefährt? Weiterlesen