Kategorie: Inside Vanlife

Existenzangst im Einkaufszentrum

Nicht immer fröhlich, aber meistens: Ich.

Wir sitzen gerade in San Marcos am Lago Atitlan. Vorne im Dorfzentrum macht eine Art Guggenmusik ziemlich viel Lärm. Das Leben fühlt sich richtig gut an. Heute zumindest. Gerade habe ich mit einer guten Freundin telefoniert und ihr erzählt, wie gut es mir geht. Ausserdem, dass ich vor etwa zwei Wochen einen kleinen Nervenzusammenbruch hatte. Und wieso soll man nicht auch Nervenzusammenbrüche mal mit dem weiten Internet teilen. Denn anscheinend gibt es Leute, die denken, wir seien immer fröhlich. Weiterlesen

Trinkhalme sind wie Krieg

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Plastik-Trinkhalme sind wie Krieg: böse, überflüssig und es gibt viel zu viel davon. Im Internet findet man Zahlen zum Verbrauch. 40 Milliarden Stück pro Jahr alleine in Deutschland. 50 Millionen täglich in den USA. Wollen wir mal versuchen, das auf die Welt hochzurechnen? So weit kann ich gar nicht zählen. Dass in den USA zu jedem Pups ein Halm mitgegeben wird, kann ich bestätigen. Auf meiner Reise durch Mexiko und nun Guatemala ist es nicht besser. Das Schlimme in diesen Ländern ist aber vor allem der Müll, der an vielen Orten herumliegt. Trinkhalme sind immer dabei. Am Meer, am Strassenrand, überall, wo Kokosnüsse getrunken werden (und das ist wirklich überall). Weiterlesen

Wir sind noch da!

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Herzliche Grüsse aus Guatemala! Dass man (zumindest auf diesem Kanal) nichts von uns hört, hat einen grossen Grund. Unser Laptop ist seit einigen Wochen kaputt. In Mexiko konnten wir ihn nicht flicken lassen, weil die da ziemlich lahm waren und wir das Land verlassen mussten. Denn unsere 180 Tage Aufenthaltsdauer waren gezählt. Nach den Visa-Schwierigkeiten mit Belize entschieden wir uns, direkt nach Guatemala zu reisen. Das hiess aber, innert drei Tagen 1400 Kilometer runterzufahren. Weiterlesen

Wir sind die Freelancer, die du brauchst!

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Die Zeit ist gekommen. Wir haben wir die Schnauze voll vom ständigen Leben unter Palmen, am Meer und an der Sonne und können uns nichts Besseres vorstellen, als die Tage am Laptop zu verbringen – ein Satz, den noch nie jemand gesagt hat. Und doch steckt für uns ein wenig Wahrheit darin.

Acht Monate leben wir nun schon on the road. Eine Zeit, in der wir viel miteinander diskutiert und hinterfragt haben. Diese Reise ist bereits ganz anders, als wir sie uns vorgestellt hatten: Wir sind viel langsamer unterwegs, machen Lieblingsorte zum temporären Zuhause und geniessen die Ambivalenzen, die sich dadurch ergeben (Stadt – Land, Wald – Meer, Kälte – Wärme, supersozial – absolut unkommunikativ). Die vielleicht wichtigste Erkenntnis ist, dass wir fähig sein wollen, diese Art von Leben weiterhin zu führen, abgesehen von dieser Reise von Nord- nach Südamerika. Damit meinen wir nicht die Palmen (wobei wir sie natürlich nicht ablehnen!), sondern die Spontaneität, die Möglichkeit, dort zu sein, wo wir gerade am liebsten sein wollen (und wenn es die Schweiz ist) und dabei das zu tun, was wir lieben und gut können. Weiterlesen

Augenöffner

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Eine der äusserst schönen Seiten dieser Reise ist, dass wir sehr viel Zeit haben zum Lesen. Oft haben wir keine Internetverbindung, sind irgendwo weit weg von Städten und Menschen und dann gibt es nichts besseres, als in einem Buch zu versinken (bzw. im Kindle bzw. im iPad).

Ich weiss gar nicht mehr, wie ich auf „Half the Sky – How to change the World“ von Nicholas D. Kristof und Sheryl Wudunn gekommen bin und warum ich es genau runtergeladen habe. Irgendwie habe ich das Gefühl, es hat mich gefunden. Der Titel ist etwas irreführend, aber wohl bewusst so gewählt, damit sich jeder angesprochen fühlt.

Es geht um Frauen und um Menschenrechte. Vor allem geht es darum, dass Millionen Frauen auf dieser Welt fehlen. Weil ihre Leben in vielen Kulturen weniger wert sind und sie darum weniger medizinische Versorgung erhalten. Weil sie beim Gebären sterben oder derart verletzt werden, dass es bald danach geschieht. Weil sie abgetrieben werden, bevor sie zur Welt kommen. Weil sie verkauft und zwangsprostituiert werden, bis sie an AIDS oder an Kummer sterben oder sich selbst das Leben nehmen. Weiterlesen

Einbruch und Visa-Probleme in Chetumal

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Vielleicht ist uns das alles passiert, weil wir gar nicht wirklich hier sein wollten. Viel lieber wären wir noch in Zipolite, wo alles gut ist, oder in den Bergen in San Cristobal, wo es fast alles gibt, was wir lieben. Nach Chetumal sind wir nur gekommen, um mein (Gabs‘) Visum für Belize zu erledigen. Vieles in uns hat sich dagegen gesträubt, aus Bürokratie-Gründen hierher zu kommen.

Wie auch immer. Auf jeden Fall kommen wir nach einer ziemlich langen 6-Stunden-Fahrt in Chetumal an und verhungern fast. Wir haben beide schon ein komisches Gefühl beim Hineinfahren. Wir suchen uns ein lokales Café und parkieren Luz um die Ecke. Weil wir ihn aber gerne in Sichtweite haben, steht Sandro nach fünf Minuten auf, um ihn auf den freigewordenen Parkplatz vor dem Café zu fahren. Er kommt zurück und sagt: „Komisch, die Fahrertür war offen. Ist aber nichts passiert.“ Ich hab wohl sowas gesagt wie „ok“ und wir essen und spazieren noch etwas herum. Zurück beim Auto bemerke ich, dass das Innere des Handschuhfachs auf dem Boden liegt. Hier drinnen war jemand. Wir feiern noch eine halbe erfolgreiche Sekunde, da wir denken, die Diebe wären nur auf unsere kaputte Kamera und das Handy im Handschuhfach hineingefallen. Aber als Sandro sagt: „Shit, die Kameratasche ist weg“, ist klar, dass das alles andere als lustig ist.  Weiterlesen

Hängengeblieben in Zipolite

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Ok, heute noch. Aber morgen gehen wir wirklich!

Wir so. Jeden Tag. Angefangen hat alles mit der langen Fahrt von Mexico City nach Oaxaca City. Eigentlich begann es mit einer missglückten Google-Suche und einem äusserst unfähigen Taxifahrer in Mexico City, aber das ist eine andere Geschichte. Auf jeden Fall fuhren wir also nach Oaxaca City, wo unsere Freunde Laura und Rafi schon auf uns warteten. Ein hübsches Städtchen, doch das Meer hatte eine stärkere Anziehungskraft nach zwei Wochen in der grossen Stadt.

Wir stellten uns also für eine Nacht in irgendeine Strasse und hofften, die getrunkenen Gin Tonics in der kurzen Nacht wegschlafen zu können. Um drei Uhr erwache ich allerdings völlig verstört, als das Auto auf einmal zu fahren beginnt. Jemand hatte sich an unseren Surfbrettern zu schaffen gemacht und Sandro fand es eine gute Idee, einfach wegzufahren. Zwei Ecken weiter hielt er an und wir schliefen weiter. War uns so zwar noch nie passiert, aber irgendwann musste es ja geschehen. Das Problem: Oaxaca City ist ein verdammtes Nest. Zwei Stunden später erwache ich erneut und stehe fast im Bett, weil Sandro mit dem Fuss voll gegen die Hinterscheibe getreten hat. Da war doch tatsächlich einer an den Velos dran! Dieses Mal parkieren wir nicht um, sondern schlafen irgendwie gar nicht mehr richtig ein. Der schönste Moment war, als um halb sieben Uhr morgens tatsächlich der Müllwagen neben uns parkierte und für zwanzig Minuten lang einen unglaublichen Lärm veranstaltete. Wir gaben auf. Weiterlesen

Ich bin nicht musikalisch

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Malen kann ich auch nicht. Geduld ist nicht meine Stärke. Ich muss immer das letzte Wort haben.

Diese Sätze sah ich immer als gegeben an. Als etwas, das nun mal so ist, wie es ist. Ich habe nicht gerade darunter gelitten, doch gut angefühlt hat es sich auch nicht. Ist ja auch kein gutes Gefühl, wenn man dem eigenen Freund beim Gitarre spielen zuschaut und sich dabei einredet, dass man das niemals könnte, weil kein Talent oder zu dumm oder genetisch bedingt. Weiterlesen

Hier sind wir wieder

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Hallo alle! Schön, wieder da zu sein. Luz stand einen Monat lang auf dem Parkplatz vom Yandara Yoga Institute hier im Süden von Baja California, Mexiko. Gabs hat sich ihrem Advanced Yoga Teacher Training und dem Life-Coach-Kurs gewidmet und Sandro hat sein Demo-Album aufgenommen.

Was für ein Monat! Es war eine wunderschöne Erfahrung, Teil der Yandara-Community zu sein und wir haben es sehr genossen, an diesem fantastischen Ort wachsen zu dürfen. Die Wüste ist magisch, die Wale schwammen jeden Tag vor der Haustür vorbei und die Sterne sieht man nirgends so gut wie hier!

Es ist schwierig, alles in Worte zu fassen. Wir haben auch kein einziges Foto gemacht. Aber in den kommenden Wochen werdet ihr die Früchte sehen, die in den letzten Wochen gesät wurden.

Wir bleiben über Weihnachten und Neujahr in der Gegend und werden die Tage mit Freunden verbringen, die bald ankommen. Darauf freuen wir uns sehr! Wir fühlen uns schon ziemlich zuhause hier in Pescadero. Was für ein Ort für Leute wie uns!

Inside Vanlife – Mehr als eine Reise

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Bald sind wir schon ein Dritteljahr unterwegs. Die ersten drei Monate in den USA waren geprägt vom Eingewöhnen und von Plänen, die wir schon Wochen und Monate zuvor gemacht hatten. Kaum in Mexiko angekommen, stellte sich eine ziemlich schöne und inspirierende Ruhe und Gelassenheit ein.

Wir sprechen oft über das alte Leben in Zürich und darüber, wie wir uns unsere Zukunft vorstellen. Manchmal haben wir das Gefühl, uns an der Nase nehmen zu müssen und besser den Moment zu geniessen, als schon an die Zeit danach zu denken.

Vor einigen Tagen aber hatten wir genau darüber ein sehr schönes und langes Gespräch beim täglichen Morgen-Maté. Warum sollten wir diese Reise so getrennt vom Leben in Zürich betrachten? Warum müssen wir jetzt das eine machen und wenn wir zurück sind etwas anderes? Warum beginnen wir nicht heute, unser Leben so zu gestalten, dass es uns während und nach unserer Reise wirklich gefällt? Wer sagt, dass diese Reise jemals zu Ende sein wird? Welche Möglichkeiten gibt es in dieser Hinsicht?

Uns wurde bewusst, dass wir bereits Mitten im neuen Leben stehen. Wir haben unsere Jobs und Wohnung aufgegeben, weil wir sie mehr gebraucht haben – wir haben nichts Neues mehr gelernt und inspirierend war es auch nicht wirklich.

Für diese Reise haben wir uns entschieden, um Zeit zu haben. Um einige Schritte zurückzunehmen und zu sehen, was wir machen wollen, wenn mal kein Druck da ist.

Und jetzt, nach nur schon so kurzer Zeit, fühlen wir, wie uns das Leben in eine bestimmte Richtung zieht. Einerseits im Bus immer südwärts, andererseits auf persönlicher Ebene. Letztere – das ist die wohl grösste Erkenntnis aus unserem Morgen-Gespräch – soll sich in Zukunft nicht mehr in Arbeit und Freizeit teilen. Das ist schon jetzt so. Wir arbeiten an verschiedenen Fronten immer mal wieder on the Road, aber wir entscheiden, wann und wie und wo. Wenn wir Lust auf ein langes Gespräch zum Frühstück haben, dann führen wir das und arbeiten am Nachmittag. Wir haben Zeit, uns in allem weiterzubilden, was uns schon immer interessiert hat. Wir lesen und lesen und lesen so viel wie noch nie. Wir halten kleine Workshops mit uns selbst, wenn wir Klarheit in einem Thema brauchen oder es diskutieren wollen. Wir hinterfragen alles, was wir bis jetzt im Leben gelernt haben. Wir begeben uns in jeden Flow, der sich anbietet. Wir diskutieren, planen und verwerfen. Wir spielen! Wir beginnen jetzt damit, das Leben zu führen, das wir in Zukunft führen wollen. Egal, wo wir sind.

Während unserem Gespräch mussten wir oft lachen. Ich meine, was ist das für ein Superklischee: Da verreisen sie mit dem VW-Bus, duschen nur noch einmal pro Woche und kommen schon nach wenigen Monaten mit Sinnhaftigkeit und Nachhaltigkeit und mimimi altes und neues Leben. Tja, das passiert einfach, wir können und wollen nichts dagegen tun. Denn es fühlt sich sehr befreiend an! Und: probiert es selbst aus. Es ist nicht einfach, sein Leben so auf den Kopf zu stellen, aber jeden Tag im Büro zu sitzen ist es auch nicht.

Wir lieben es, jeden Tag dazuzulernen. Darum sind wir ab Samstag aus Weiterbildungsgründen für einen Monat offline. Wir fahren mit Luz in ein Yoga-Institut hier im Süden von Baja. Gabs wird dort eine weitere Ausbildung als Yoga-Lehrerin und Life-Coach absolvieren und Sandro konzentriert sich auf seine Musik, Statistik und Spanisch.

Bis dahin, machts gut! <3

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Money Talk – 3 Monate USA

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Dass unsere Reise in den USA beginnt, war bewusst so geplant. Denn wie man sich vorstellen kann, ist dies das teuerste Land auf diesem Roadtrip. Wir dachten: Lieber geben wir am Anfang mehr Geld aus, in günstigeren Ländern kann man hinten raus besser sparen.

Diese Zeilen schreibe ich bereits aus Mexiko, wo wir vor zwei Tagen angekommen sind. Das ist eine gute Möglichkeit, über Geld zu reden. Denn es ist auch das Thema, auf das wir am meisten angesprochen werden. Als erstes wollen wir die häufigsten Fragen klären: Weiterlesen

Outside Vanlife – Kurzbesuch in der Schweiz

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Wir wussten bereits am Anfang der Reise, dass wir Ende September nach nur 2.5 Monaten für einige Tage in die Schweiz reisen würden. Gute Freunde hatten im Frühling angekündigt zu heiraten und diese Party konnten und wollten wir uns nicht entgehen lassen. Die Vorfreude war sehr gross und wir konnten es kaum erwarten, unsere Lieben wieder in die Arme zu schliessen.

Wir haben sehr bewusst nur fünf Tage daheim verbracht, um es bei einem Besuch zu belassen und nicht das Gefühl von „heimkommen“ aufkommen zu lassen. Die Besuche waren alle gut durchgeplant, sodass wir jede/n kurz sehen konnten.

Die Schweiz zeigte sich von ihrer allerbesten Seite. Das Wetter war fantastisch. Fast so, als wollte sie uns bei sich behalten.

Und wir haben die Zeit genutzt, wie nie in unserem Leben. Wir haben jede Minute ausgekostet. Sind überall zu lange geblieben. Sind nur in einer Nacht vor 5 Uhr schlafen gegangen. Und es war jede zu wenig geschlafene Sekunde wert. Am Ende war ich erschöpft wie nie in meinem Leben. Doch so glücklich, so viele grandiose Menschen in meinem Leben zu wissen. Ich wusste nicht mehr, ob die Tränen vor Müdigkeit oder vor Traurigkeit oder vor Liebe flossen. Wahrscheinlich von allem ein bisschen.

Diese emotionalen Höhenflüge haben mich (nachdem ich den Schlaf wieder einigermassen aufgeholt hatte) extrem zum Nachdenken gebracht. Einerseits ist da dieser Drang, in die Welt zu ziehen. Andererseits kann keine Reisebekanntschaft Freunde und Familie daheim ersetzen. Es ist so viel wert, aus dem Haus gehen zu können, und spontan bei Freunden auf ein Bierli reinzuschneien. Ich habe das schon immer sehr geschätzt. Doch jetzt, aus der Ferne betrachtet, ist das ein wahnsinniges Privileg. Auch dass die Familie nur eine Stunde entfernt wohnt: Das ist für uns jetzt ein kleiner Katzensprung.

Mir war in den ersten Wochen aufgefallen, dass viele Freunde wohl Skrupel hatten, sich zu melden. Hauptsächlich weil sie dachten, ich hätte auf der Reise „Besseres“ zu tun. Ich bin froh, dass ich nochmal in der Schweiz war, um ihnen zu sagen: „Ich hatte noch nie so viel Zeit für euch, als jetzt!“ Auch wenn ich weit weg bin. Ich will am Leben meiner Liebsten teilhaben. Und ich will, dass sie an meinem Leben teilhaben. Und da ist sehr viel mehr los, als es auf diesem Blog zu sehen ist.

Manchmal schmerzt es, wenn ich darüber nachdenke, dass mein Gottabub schon im Kindergarten ist, wenn ich zurückkomme. Oder dass das noch ungeborene Baby von Freunden dann schon laufen kann. Oder dass meine Oma fast 90 sein wird. Oder dass ich nicht einfach auf ein Bier reinschneien kann zu jemandem, der mich wirklich kennt, und dem ich nicht zuerst erklären muss, was Liechtenstein ist.

Doch das Gefühl, das dann einsetzt, ist viel wichtiger: Dankbarkeit. Ich kann mich so glücklich schätzen, ein Umfeld zu haben, das ich ehrlich vermisse. Ich muss vor nichts davon rennen. Und ich fühle mich sicher in meiner Abwesenheit und weiss, dass alle immer da sind. Das gibt mir viel Energie und Bodenhaftung für diese Reise.

Wir schlafen nachts alle unter demselben Mond. Das ist eine wunderschöne Vorstellung.

Inside Vanlife – Luz von innen

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Viele fragen, wie Luz eigentlich wirklich von innen aussieht. Wir haben mal das schöne Morgenlicht nach einer Nacht an einer Seitenstrasse genutzt, und sein Innenleben fotografiert.

Wir haben ihn übrigens so gekauft, nicht selbst ausgebaut oder so. Unsere Vorgänger waren mit ihm bereits in Südamerika und haben ihn für diese Reise so ausbauen lassen. Und je länger wir unterwegs sind, desto mehr merken wir, wie fantastisch dieser Van für eine Reise wie unsere ist. Weiterlesen