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«Schnell uf es Kafi»

Ortsunabhängige Selbstständigkeit hat viele Vorteile, jedoch auch einen grossen Nachteil. Unsere grösste Herausforderung ist der Kafi, auf den wir nicht sponti können.

Unsere Kunden finden uns via Social Media oder weil sie uns persönlich kennen. Mindestens genauso oft aber gehen wir auf potenzielle Kunden zu und offerieren unsere Dienste. Auf unserer Website ist klar ausgeschildert, dass wir von unterwegs aus arbeiten. Momentan bedeutet das: aus unserem VW-Bus in Ecuador. Für uns ist das kein Problem. Internet gibt es mittlerweile überall, lokale SIM-Karten auch, und die Inspiration, die wir von unseren ständig wechselnden Arbeitsplätzen mitnehmen, ist unbezahlbar.

Nun liest natürlich nicht jede*r jeden Satz auf der Website und so passiert es, dass wir immer mal wieder auf einen Kaffee eingeladen werden – kurz uf es Kafi! Das ist in unserem Fall natürlich nicht ganz so einfach. Und doch sagt es so viel über unsere lieben Heimatländer (Schweiz und Liechtenstein) aus. Der Blick in die Augen, ein paar halbgute Witze verteilen, locker über die Arbeit plaudern, und schon weiss man, ob man mit einer Person arbeiten will oder nicht. Es geht gar nicht so sehr darum, was die Person kann, sondern vielmehr darum, wer und wie sie ist. Wie sie sich anfühlt.

Das ist selbstverständlich eine schöne Sache. Auch wir haben lieber mit echten Menschen zu tun als mit einem Bildschirm oder einem Telefonhörer. Und doch hinkt die Schweiz in Sachen ortsunabhängigem Arbeiten noch ziemlich weit hinter Ländern wie Deutschland oder den USA her. In Deutschland verlangt niemand von einem Freelancer in München, mal schnell für einen Kaffee nach Berlin zu fahren. Aber von Bern nach Zürich ist das natürlich wunderbar möglich – ich war eh gerade in der Nähe! In der Schweiz ist man fast überall in der Nähe.

Nun, wie lösen wir das? Wir versuchen, den Kontakt auch ohne Kafi so persönlich wie möglich zu gestalten. Wir telefonieren oder skypen lieber einmal mehr als zu wenig. Zudem ist unsere Landesabwesenheit nicht ausschliesslich Nachteil. Unsere Kunden schätzen unsere Weit- und Weltsicht und arbeiten genau deshalb mit uns zusammen. Wir schreiben nicht von Dingen, von denen wir nur gehört haben – wir haben sie selbst erlebt.

Und doch fragen wir uns manchmal, was wohl alles möglich wäre, wenn wir daheim wären – und all die Kaffees tränken. Würde das Geschäft besser laufen? Würden die Kunden weniger zögern, uns zu engagieren? Wir wissen es nicht. Aber die optimalste Lösung wäre es wohl, einige Wochen oder Monate im Jahr vor Ort in der Schweiz zu sein um die Menschen zu treffen. Sobald dieser Erstkontakt hergestellt ist, ist auch das Vertrauen da, wenn wir wieder davonfahren.

Auf der anderen Seite müssen wir auch bekennen: Es geht uns ziemlich gut. Beklagen tun wir uns auf keinen Fall, im Gegenteil. Wir haben die Freiheit, uns diese Fragen stellen zu können, weil es uns bis jetzt sehr gut gelingt, on the road selbstständig und ortsunabhängig zu arbeiten. Dafür sind wir dankbar. Und freuen uns trotzdem, unsere Kunden im kommenden Jahr dann persönlich in der Schweiz zu treffen – aber dann lieber auf ein Bier!

Unsere kleine Kommunikationsagentur mit grossem Herzen für Storytelling, Enkeltauglichkeit und Reisen heisst Büro Luz

Wifi gibt es auch hier: Kolumbien.

Die Freiheit, alles zu tun

Am Ende eines Jahres kann man sich fast nicht retten vor all den klugen Sprüchen in den Sozialen Medien: A new year, 365 blank pages. Doch sind die Tage des neuen Jahres wirklich so unvorgeschrieben, wie wir glauben wollen? Da ist der Job, welcher schon fast 300 davon ziemlich planbar macht. Ostern. Dann die Ferien im Sommer. Geburtstage, die gefeiert werden wollen.

Wie es sich anfühlt, tatsächlich vor 365 weissen Seiten zu stehen, erfahren wir gerade am eigenen Leib. Wir haben nichts geplant für 2018. Das meine ich ganz wörtlich: nichts. Da ist keine Route, keine Länderliste, die abgehakt werden muss, keine Sehenswürdigkeiten, die auf einer Bucket List stehen. Bis jetzt hat sich in diesem Jahr noch kein Besuch angemeldet. Festivals stehen auch nicht auf dem Programm. Als Selbstständige wissen wir nicht, wie unsere Auftragslage in diesem Jahr aussehen wird. Wir müssen keine Party schmeissen für Sandro, der kommende Woche 38 wird. Wir müssen auch an keinen Geburtstagsparties teilnehmen, weil wir ja in Südamerika hocken, weit weg von unserem Sozialleben in der Schweiz. Wir wissen nicht einmal genau, was wir morgen tun.

Was löst diese Beschreibung unseres 2018 in Ihnen aus? Denken Sie, dass es Ihnen Angst machen würde? Natürlich haben auch wir manchmal Angst vor dem Ungewissen, wir sind ja keine Hippies. Das Schweizer Sicherheitsdenken ist immer noch sicher verankert in unserem Bewusstsein, auch wenn es sich in den letzten anderthalb Jahren etwas gelockert hat. Vor allem finanziell stehen wir vor der Herausforderung, unser Leben auf Reisen so weiterzuführen wie bisher. Wir leben bereits seit einem halben Jahr von dem Geld, das wir als Selbstständige unterwegs verdienen und hoffen, das auch weiterhin so hinzukriegen.

Auf der anderen Seite steht die pure Aufregung! Wie oft geschieht das schon in einem Menschenleben? Dies ist vielleicht die einzige Chance, die wir haben, so ein Jahr voller echter leerer Seiten zu beschreiben. Quasi aus einem Nichts ein Alles zu machen. Wir können spontan und flexibel sein, wenn wir das denn wollen. Wir können uns auch jetzt hinsetzen und eine Route planen: Flüge checken für Galapagos und entscheiden, ob wir zu Machu Picchu laufen oder fahren.

Doch was wollen wir eigentlich? Mit dem Flow weiterziehen oder lieber schon die Eckpunkte voraussehen? Wir wissen es nicht, wir standen noch nie vor so einem Jahr. 2017 war einfach und verplant: voll von Besuchen aus der Schweiz und sinnbefreiten Visaregelungen in Mittelamerika. Diese ersten Wochen 2018 setzen wir uns deshalb bewusst mit uns selbst auseinander: Um herauszufinden, was wir eigentlich wirklich wollen, wenn wir die Freiheit haben, alles zu tun. Bis dahin geniessen wir weiterhin dieses wunderbare Kolumbien vom Dschungel bis in die Wüste und wieder zurück.

Übrigens kommen wir gerade vom Weihnachtsbesuch in der Schweiz. Nur zwei Dinge kamen uns daheim komisch vor: Dass überall Schweizerdeutsch gesprochen wird und dass die Menschen ziemlich gross sind. Hier in Lateinamerika waren wir es unbewusst gewohnt, die längsten zu sein. In Zürich gehen wir unter.

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Sie haben keinen Plan: Gabriella und Sandro.

Dieser Text erschien zuerst auf 20minuten.ch.

Das kommt Sandro Spanisch vor

Die Geschichte geht so: Sandros Vater ist spanischer Herkunft, aber Sandro hat nie wirklich Spanisch sprechen gelernt. Höchste Zeit also, diese Lücke auf der Reise zu schliessen – zumal wir uns praktisch nur in spanischsprachigen Ländern bewegen. Und was bietet sich hier am besten an? Einfach darauf lossprechen und schauen, was passiert. Durch Sandros passiven Wortschatz und Gespür für Sprachen ging das in diesem letzten Jahr on the road ganz passabel, und seine Skills haben sich seit Mexico schon merklich verbessert. Trotzdem kam es dann und wann immer wieder zu lustigen Momenten, wenn es halt mal nicht so mit dem Spanisch klappen wollte. Ein paar lustige Szenen wollen wir dir nicht vorenthalten:

Sandro am Bankschalter:

An einem Bankschalter in Cartagena, beim Begleichen einiger Rechnungen für die Hafengebühren, ging Sandro schnurstracks zum Schalter und erklärte der Dame Folgendes: Quisiera pagar mis fracturas – zu Deutsch: ich möchte gerne meine Knochenbrüche bezahlen. Er hatte fracturas mit facturas verwechselt.

Sandro beim Aufladen der Prepaid-Karte fürs Handy:

Auch hier war wieder ein unschuldiges r Schuld. Cargar heisst aufladen, cagar hingegen heisst kacken. Hola, quiero cagar mi movil – Ich würde gerne mein Handy scheissen.

Sandro im Restaurant:

Ruf dem Kellner Schrimp zu und schaue, was passiert. Oder: der feine Unterschied in der Aussprache zwischen camarero (Kellner) und camaron (Schrimp) – buen provecho!

Nach einem Jahr lustiger Anekdoten war es nun an der Zeit, Sandros Spanisch auf ein nächstes Level zu hieven – quasi weg von der Strasse. Wir machten zwei Wochen lang Halt in Medellin und Sandro besuchte zwei Wochen lang jeweils nachmittags das Centro Catalina, die dortige Partnerschule von Boa Lingua. Die vier Stunden Privatunterricht pro Tag haben sich gelohnt: Er konnte viele Unsicherheiten aus dem Weg räumen und die ein oder andere Baustelle in der Grammatik (Stichwort Subjuntivo) schliessen. Es gefiel ihm so gut, am liebsten wäre er länger geblieben.

Aber leider müssen wir weiter, nämlich in Richtung Schweiz, zumindest über Weihnachten.

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In Zusammenarbeit mit Boa Lingua.

24/7 zusammen – wie hält man das als Paar aus?

Wenn wir Freunde zu Besuch haben oder wenn ich mit einer Freundin telefoniere, kommt diese eine Frage immer mal wieder: Wie haltet ihr das aus, ständig zusammen zu sein? Ist es nicht viel zu eng in eurem Bus? Habt ihr überhaupt noch etwas zu besprechen?

So lange miteinander unterwegs zu sein klingt tatsächlich sehr viel schlimmer, als es ist. Ja, wir haben jeden einzelnen Tag und fast jede Nacht (ausser als meine Schwester zu Besuch war – da haben wir Frauen im Bus und Sandro im Zelt geschlafen) zusammen verbracht. Und nein, wir streiten nicht ständig. Hier kommen unsere Erkenntnisse in Sachen Paarbeziehung und Langzeitreise.

  • Wir reden so viel miteinander wie nie. Einerseits, weil Kommunikation extrem wichtig ist. Andererseits, weil wir Dinge erleben, die im Gespräch viel besser verarbeitbar sind. Beim Fahren hören wir zwar oft Podcasts, aber die meiste Zeit verbringen wir in Unterhaltung über Pläne, Erlebtes und Dinge, die wir sehen. Wir staunen zusammen.
  • Die Gefahr, als Paar zu einer einheitlichen Masse zu verschwimmen, ist natürlich gross. Umso wichtiger ist es, dass jeder sein eigenes Leben lebt. Also beispielsweise eigene Telefonate mit Daheim führt und nicht immer zu Zweit. Sandro zieht sich fast täglich zurück, um Gitarre zu spielen oder zu joggen.
  • Alle denken, wir stehen uns im Bus auf den Füssen herum. Tatsächlich verbringen wir vergleichsweise sehr wenig Zeit im Bus. Campen heisst in erster Linie, Zeit im Freien zu verbringen. Und dort läuft man eigentlich nie Gefahr, sich eingeengt zu fühlen.
  • Die meisten kennen das aus Beziehungen: Man streitet, Türen werden geknallt, einer schläft auf dem Sofa. Das Türenschlagen ist für uns leider nur begrenzt möglich bei der schlecht geölten Schiebetür. Und ein Sofa haben wir auch keins. Wir sind also sozusagen gezwungen, uns vor dem Schlafengehen zu versöhnen. Und wenn wir das mal nicht geschafft haben, schweigen wir uns eben nebeneinanderliegend an. Was meist ohnehin so lächerlich ist, dass wir uns doch noch versöhnen.
  • Über die kleinen Dinge streiten wir eigentlich nicht mehr. Wir haben beide unsere Rollen, in die der andere nicht reinredet. Sandro schaut, dass wir immer Bargeld dabei haben, regelt Besuche beim Mechaniker, plant Routen, macht morgens Kaffee. Ich halte die Vorräte voll, lese alles Wissenswerte über das Reiseland, aktualisiere Podcasts und schreibe Texte wie diesen hier. Alles, was wir gemeinsam machen, besprechen wir.
  • Wir haben das Glück, ein ziemlich ähnlicher Schlag von Mensch zu sein. Wir mögen die meisten Sachen, die der andere mag und haben vergleichbare Routinen. Auch streiten wir beide nicht gerne. Nichtsdestotrotz ist es natürlich eine Ausnahmesituation, als Paar so unterwegs zu sein. Wir haben schon viele Paare im Streit erlebt, die so unterwegs sind wie wir. Da fliegen die Fetzen quasi aus der Wohnwagentüre auf den Campingplatz und alles, was einem als Nachbar bleibt, ist, im richtigen Moment mit einem kühlen Bier bereitzustehen. Wir sitzen alle im selben Boot.

Eigentlich ist es wie überall im Leben. Wer seine Erwartungshaltungen im Griff hat und sich selbst gut genug kennt, um nicht alles am Partner auszulassen, wird es auch auf der Langzeitreise wunderbar gemeinsam deichseln. Schlussendlich ist es ein Geschenk, mit dem Lieblingsmenschen so viel Zeit verbringen zu dürfen. Wenn ich daran denke, wie oft wir aneinander vorbeigelebt haben, als wir beide noch Vollzeit arbeiteten – bin ich jetzt durchaus dankbar, diese Erlebnisse gemeinsam zu machen.

Seit einem Monat befinden wir uns nun in Kolumbien, dem wohl schönsten Land bisher für Überlandreisende. Hier bleiben wir bis 2018. Und dazwischen geht es auf einen Weihnachtsbesuch in die Schweiz. Auf den Winter freuen wir uns nicht wirklich, dafür umso mehr auf unsere Liebsten!

Dieser Text erschien zuerst in 20 Minuten.

 

Selbstständig machen auf Reisen

14 Monate werden wir bereits unterwegs sein, wenn unser Bus Ende September auf einen riesigen Tanker gefahren und von Panama City nach Cartagena in Kolumbien verfrachtet wird. Der Preis für diesen einen Tag auf See wird demjenigen von Europa in die USA (vier Wochen) ziemlich nahe kommen. Eine Investition, sozusagen. In unsere Reise, die sich ab dann auf dem Südamerikanischen Kontinent abspielen wird.

Nach all den Grenzübergängen in ziemlich knapper Zeit und eher kurzen Routen in Mittelamerika, freuen wir uns auf Weite und Aufenthaltsdauern von 90 Tagen pro Land. Doch um ehrlich zu sein: Wir verspüren gerade keine grosse Lust auf das Abenteuer Verschiffung. Der Aufwand, das Geld, Behörden – all das wegen eines klitzekleinen, unbefahrbaren Abschnitts zwischen Panama und Kolumbien von 110 Kilometern, der sich Darien Gap nennt.

Es hat wohl damit zu tun, dass wir gerade einen sehr schönen Reise-Rhythmus gefunden haben. Wir sind vergleichsweise langsam unterwegs, bleiben oft eine Woche am selben Ort, lesen und lernen viel. Dazu arbeiten wir seit einigen Monaten von unterwegs – da wir nun, anstatt der geplanten eineinhalb Jahre, mindestens zweieinhalb Jahre bis Argentinien unterwegs sein werden.

Die Frage nach der Finanzierung einer solchen Reise ist eine oft gestellte. Natürlich haben wir gespart, doch diese Ersparnisse waren auf eineinhalb Jahre ausgelegt. Nun finden wir gerade heraus, wie es ist, sich selbstständig zu machen – und das auf einem anderen Kontinent. Zum einen haben wir ein eBook geschrieben, in welchem wir die 100 häufigsten Fragen zu unserer Reise beantworten. Dies lief trotz Spendenbasis ziemlich gut an. Zum anderen freelancen wir als Journalisten und im Text- und Contentbereich, was sich aus der Distanz als nicht ganz einfach erweist. Doch langsam kommt die Sache ins Rollen. Und: Es macht Spass! Wir lieben es, Cafés aufzusuchen und einige Stunden zu arbeiten. Die einzige Herausforderung ist natürlich die Internetverbindung an abgelegenen Orten. Gerade befinden wir uns im panamesischen Las Lajas. Dieser 20 Kilometer lange Strand ist völlig leer, es herrscht eine unglaubliche Ruhe. Wir haben ein Hostel gefunden, welches uns vor dem Haus campen lässt – und dabei den Jackpot ergattert: fantastisches Wifi! Das hier sind wirklich Traumbedingungen, was natürlich alles andere als selbstverständlich ist.

Ihr seht, da ist nicht nur die Verschiffung, um die wir uns in der kommenden Woche kümmern müssen und werden. Da ist auch ein kleines Freelance-Business, das aufgebaut werden will. Es ist aufregend und lehrreich und natürlich, manchmal verunsichernd. Doch jetzt ist die Ausgangslage ideal: wir haben die Zeit, die Musse, tiefe Lebenskosten und alle Freiheiten der Welt.

Noch vor einem Jahr hätten wir nicht gedacht, dass wir uns unterwegs so intensiv mit diesen Fragen beschäftigen würden. Selbstverständlich gehört diese vermeintliche Unsicherheit auch ein Stück weit dazu. Aber alleine die Tatsache, dass wir diesen Schritt wagen, gibt uns ein gutes Gefühl. Weil wir tun, anstatt nur darüber nachzudenken – und zwar weit ausserhalb unserer Komfortzone.

Dieser Text erschien zuerst in 20 Minuten

Lieblingskommentar:

Andi Fire: Stimmt,aber bitte nicht pleite nach Hause kommen und die Sozialwerke in Anspruch nehmen.

Wie Instagram die Camperreise bereichert

Früher traf man sich auf dem Campingplatz. Später in Foren. Heute ist Instagram die wohl grösste Plattform für Menschen, die im eigenen Fahrzeug verreisen und darin leben. Welche Rolle kann die App spielen, wenn man sie bespielt?

Nächste Destinationen: El Salvador und Honduras. Ein noch weitgehend blinder Fleck in unserer Wahrnehmung. Ist es nicht ziemlich gefährlich dort? Was gibt es zu sehen, zu essen, zu erleben? Mal schauen, wo andere Panamericana-Reisende waren. Ich öffne Instagram und scrolle durch die Profile von Menschen, die wir unterwegs kennengelernt haben und solchen, deren Gesicht und Gefährt uns nur durch die App bekannt geworden sind. Da gibt es solche, die beide Länder auf schnellstem Weg durchfahren und andere, die Wochen und Monate dort verbracht haben. Letztere zeigen Fotos von kühlen Bierflaschen vor eindrücklichen Sonnenuntergängen, dem Meer und allerlei Dschungelgetier. Die Übernachtungsplätze sehen schön aus. Ich denke: Wenn die da waren, dann müssen wir uns keine Sorgen machen. Weiterlesen

Alles zu Honduras

Aufenthaltsdauer

Leider nur knapp zehn Tage. Da man insgesamt nur 90 Tage Aufenthalt in Nicaragua, Guatemala, Honduras und El Salvador erhält, mussten wir auf diesem Teil der Route etwas Gas geben.

Route

San Ignacio – Gracias – Lago de Yojoa – Tegucigalpa – Danli – El Paraiso

Ein paar Notizen 

Weil Honduras auf dem Weg nach Nicaragua sowieso durchquert werden muss, haben wir uns dafür entschieden, nicht direkt östlich nach El Salvador durchzubolzen, sondern über den Süden von Honduras nach Nicaragua zu fahren – wenn man schon mal da ist. Zudem hatten wir keinen Bock, an einem Tag von El Salvador auszureisen, in Honduras ein- und auszureisen und direkt nach Nicaragua zu fahren – ein Grenzübergang pro Tag ist genug.  Auch hier: nach El Salvador waren wir etwas entspannter was die „Gefährlichkeit“ dieses Landes betrifft. Fakt ist, dass sich die oft zitierte Mord-Statistik vor allem auf zwei, drei Orte im Norden (Richtung Karibik) beschränkt.

Wir fuhren nach dem eher langwierigen Grenzprozedere direkt nach Gracias. Die Fahrt zeigte uns Honduras bereits von einer sehr schönen Seite: weite, hügelige Landschaften, Pinienwälder, Strassen in bestem Zustand – so macht Roadtrippen Spass. Nach einer recht langen Anfahrt kehrten wir in der Finca Bavaria in Gracias ein. Der Stellplatz ist bei Overlandern beliebt, weil er direkt im Herzen des Kolonialstädtchens liegt. In Gracias haben wir vier Tage verbracht und waren vor allem für unser eBook produktiv. Dabei haben wir uns in der Regel vormittags in einem Kaffeeturmhaus und den Rest des Tages sonstwie im Städtli verbracht. Gracias wird nicht von so vielen Touristen besucht und wir spürten, dass wir etwas auffielen. Wir erlebten dort einige Stromausfälle, was in Sachen eBook schreiben etwas mühsam war, uns aber auch zwang, Pausen einzulegen. Am letzten Tag war das auch der Grund, weshalb wir nicht nochmals ins Turmkaffee gingen: kein Strom, also kein Internet.

Wir entschlossen uns, direkt in die nahe gelegenen Thermalbäder zu fahren. Ein richtiger Entscheid, denn wir hatten die ganze Anlage für uns! Wir chillten und setzten unsere Dusch-Zeitrechnung wieder zurück auf 0. Kaum Kaffee bestellt nach dem Bade, fuhren vier Schulbusse ein: Horden von Schülern stürmten die Bäder – wir suchten das Weite. Das nächste Ziel war der Lago de Yojoa: ein beliebter Ausflugsort. Der idyllisch gelegene See liegt am Fusse von diversen Minen und wird deshalb oft noch von Schwermetallen belastet – mit Baden haben wir also nicht gerechnet. Eine gemütliche vierstündige Anfahrt bis zum See, einkaufen unterwegs und ab zum ersten Campground, inmitten des Dschungels. Sah aus wie in Disneyland: Wanderwege, alle Bäume beschriftet, viele schöne Brüggli über Flüsse – hübsch! Aber eher für ältere Semester, wie wir finden. Hier auf diesem Platz wurden wir nach dem Regen von tausenden fliegenden Ameisenfaltern gejagt: nur mit dem T-Shirt fuchtelnd gelang es uns, in den Bus zurückzukehren: ein paar Dutzend Viecher schafften es trotzdem in den Van und wir hatten etwas Arbeit im Nahkampf.

Am nächsten Tag spazierten wir 300 Meter zurück auf dem Weg und fanden einen etwas attraktiveren Ort zum übernachten: eine riesige Wiese, geschützt von einem Wärter, direkt vor einer lokalen Brauerei. Recht hip und für Backpacker ausgestaltet, haben wir uns gleich wohlgefühlt. Zurück zum Luz, Sachen gepackt: adieu et merci, ab zum Bier! Wir genossen den easy Vibe, das gute Essen und die feinen Biere – natürlich. Werkelten weiter am eBook und planten die nächsten Tage. Eine weitere vierstündige Fahrt stand vor uns und führte an der Hauptstadt Tigucicalpa vorbei: sollte. Wir haben es wiedermal geschafft, wie in Mexico City und Guatemala City, die falsche Ausfahrt zu erwischen und durchquerten die Stadt zweimal, bis wir endlich rausfanden. Danach gings nach Danli – einem Vorort, wo viele Grenzgänger übernachten bevor sie nach Nicaragua einreisen.

Benzin, Strassen und Autofahren

Auch hier gilt praktisch dasselbe wie für El Salvador: Benzin hat ess überall, im gleichen preislichen Segment, die Strassen sind top. Honduras ist viel grösser als El Salvador und bietet deshalb etwas spektakulärere Weitsichten bei den schönen Passfahrten, die ziemlich an die Schweizer Berge erinnern! Verkehr absolut moderat.

Sicherheit

Die Sicherheitsleute stehen weiterhin überall gut präsent vor Lokalen, Tankstellen, Geldautomaten. Aber ansonsten, weil man es sich ja gewöhnt ist, gibt es nichts weiteres zu berichten. Wir fühlten uns sehr wohl!

Wasser

Trinkwasser zu kaufen ist praktisch an jeder Ecke möglich. Leitungswasser ist okay für Abwasch oder Duschen – aber kann nicht unbehandelt getrunken werden..

Preise

Die hondurianische Währung heisst Lempira. Das Preisniveau ist mit El Salvador vergleichbar und damit recht günstig. In Gracias assen wir jeweils für umgerechnet 2 Dollar pro Teller zu Mittag inklusive Getränk (siehe Foto unten).

Fazit

Honduras hat viel mehr zu bieten, als was wir hätten sehen und erleben können! Wir haben uns wegen der 90-Tage-Regel nur eine Woche im Land aufgehalten und dies eigentlich nur an zwei Orten – die haben uns aber fantastisch gefallen. Die Ruinen von Copan haben wir ausgelassen, weil es nicht auf dem Weg lag und wir nach Mexiko und Guatemala doch schon mehr als eine Handvoll Ruinen gesehen hatten.

Fotos haben wir leider fast keine gemacht. Wie immer, wenn wir ganz im Moment leben. Gäbe es Instagram nicht, würden wir wohl nie welche schiessen. Schreiben ist einfach viel eher unser Medium, sorry!

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Vegi und fein. Zwei Franken für dieses Tablett.

 

Wie ich mich in diesem Jahr verändert habe

Selten erhält man die Möglichkeit, ein vergangenes Jahr so klar zu sehen, wie wenn man ein Jahr weg war. Nicht nur das Jahr, die Erlebnisse, an sich, sondern auch sich selbst, als Person.

Ich glaube nicht, dass sich mein Charakter sehr verändert hat in dieser Zeit. Er hat sich höchstens geschärft. Mein Tun aber, meine Einstellung zu gewissen Dingen, das hat sich massiv verändert. Weiterlesen

10 Dinge, die wir heute besser wissen

Diese Liste erschien zuerst (leicht gekürzt) im Friday Magazin unter dem Titel So fühlt sich Aussteigen wirklich an. Wir wurden gefragt, die zehn wichtigsten Erkenntnisse und Tipps für die Langzeitreise aufzulisten. Bitteschön:

1. Startdatum festlegen
Das war die schwierigste und wichtigste Entscheidung von allen. Es ist so essentiell, ein Abreisedatum zu fixen. Vorher bringt Planen nicht viel und das Leben hat ganz viele Chancen, dazwischen zu funken. Wir wären wohl heute noch in Zürich in der Hoffnung, noch mehr Geld sparen zu können.

2. Ballast abwerfen
Wir haben unsere (wirklich tolle) Wohnung gekündigt und das Meiste verkauft oder weggegeben. Trotzdem haben wir noch einige Sachen bei unseren Eltern eingelagert. Heute würden wir nicht mit der Wimper zucken, wenn jemand das Zeug aus Versehen abfackelt. Seit wir mit unserem Mini-Haus auf Rädern unterwegs sind, haben wir gemerkt, wie wenig man wirklich zum Leben braucht. Und je weniger man hat, desto weniger will man besitzen.

3. Zeit nutzen
Für uns ist diese Reise sehr viel mehr als eine Reise. Es ist Zeit, die wir uns nehmen, um zu tun was wir wollen. Das heisst für uns lesen, lernen, Skills aneignen, Musik machen und dem Geist den Raum geben, um versteckte Interessen auszuleben. Man kann es sich vorstellen wie eine Weiterbildung, nur dass wir selbst entscheiden, worin wir uns fortbilden. Wir sehen diese Reise als Anfang des Lebens, das wir leben wollen.

4. Adios Ängste
Am Anfang hatten wir Angst vor so ziemlich allem und waren extrem unsicher. Doch wenn man mal unterwegs ist, legen sich die meisten Ängste von selbst ab, weil es nicht anders geht. Wir wollten auf keinen Fall durch Mexico City fahren: prompt die falsche Strasse erwischt und mitten durch die Stadt gefahren. Kein Problem. Viele Leute haben uns vor gefährlichen Regionen in Mexiko gewarnt. Wir hatten dort die beste Zeit. Je länger wir unterwegs sind, desto weniger Angst haben wir – vor allem auch vor der Zukunft.

5. Langsam reisen
Wir haben früh gemerkt: Wenn wir schnell unterwegs sind, geben wir viel Geld aus. Wenn wir aber längere Zeit an Orten bleiben, weniger fahren und uns die Zeit nehmen, um preiswertere Übernachtungsplätze oder Lebensmittel zu suchen, brauchen wir im Schnitt viel weniger Geld. Das heisst: Wenn wir langsamer sind, können wir für nur wenig Geld mehr viel länger unterwegs sein. Ausserdem können wir so Orte, die uns sehr gut gefallen, viel besser kennenlernen und zu unserem temporären Zuhause machen. Deshalb sind wir in acht Monaten auch nur bis Mexiko gekommen. Dabei waren wir fast drei Monate allein in Baja California und einen Monat lang in Zipolite.

6. Durchziehen
Gabriellas Grossmutter hat mehrere Mal gesagt: Ich finde diese Reise wirklich keine gute Idee.Herzig, aber nicht gerade das, was man hören will. Nicht alle teilen die Euphorie und Vorfreude mit einem und das ist nicht immer leicht. Vor allem, wenn Fragen gestellt werden, welche einen selbst verunsichern: Aber warum gleich den Job kündigen? Was passiert mit deinem CV? Willst du die Wohnung nicht doch behalten? Ist das nicht gefährlich? Es ist wichtig, dass man sich nicht hineinreden lässt. Denn spätestens wenn man unterwegs ist, finden alle: Ihr macht es richtig!

7. Abmelden
Wir haben uns abgemeldet und das würden wir sofort wieder tun. Einerseits, weil wir nicht wissen, wie lange wir unterwegs sein werden. Und andererseits, weil Weltreisekrankenkassen sehr viel günstiger sind. Zudem wird Sandro so nicht im Militär aufgeboten, während wir gerade in Guatemala auf einen Vulkan steigen oder so.

8. Lächeln und winken
Ein alter VW-Bus mit dekorierten Velos und einem Schweizer Nummernschild fällt auf. Unsere Strategie, wenn wir angestarrt werden (und uns dabei unwohl fühlen): winken und geradeaus ins Gesicht grinsen. So einfach, so effektiv. Jedes einzelne Mal.

9. Social Media
Die sozialen Medien können fantastisch sein, wenn man nicht seine ganze Zeit in der Facebook-Timeline verplempert. Zum Beispiel gibt es viele Facebook-Gruppen für Panamericana-Reisende oder Digitale Nomaden, die sehr hilfreich sein können bei Fragen und Unsicherheiten. Die App iOverlander und ihre Community hat uns schon oft an tolle Übernachtungsplätze geführt. Auf Instagram haben wir viele andere Van-Reisende kennengelernt und daraufhin auch unterwegs getroffen. Oder Menschen haben uns auf Instagram entdeckt und zu sich nach Hause eingeladen für ein Essen oder eine warme Dusche.

10. Du auch
Hier kommt die wichtigste Erkenntnis von allen. Wir hatten am Anfang dieser Idee kein Geld auf der Seite, keine Ahnung von Autos und waren geplagt von Ängsten. Doch jetzt sind wir hier und wissen manchmal selbst nicht, wie wir das gemacht haben. Aber wir sind überzeugt: Wenn wir zwei Amateure das können, dann kann es wirklich jede und jeder.

Falls sich nach diesen Punkten noch mehr Fragen aufgetan haben: Wir arbeiten gerade an einem E-Book, in welchem wir 100 Fragen beantworten, welche wir zur Reise gestellt bekommen haben. Es wird vermutlich im Juli zum Einjährigen auf unserer Website vanabundos.com veröffentlicht werden.

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Alles zu Mexico

Nun sind wir schon fast einen Monat nicht mehr in Mexico. Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat: Wir haben uns zutiefst in das Land verliebt und wären fast nicht in der emotionalen Lage gewesen, die Grenze zu überqueren. Jetzt, mit etwas Abstand, wird einem klarer, warum das so ist. Darum hier eine kleine, persönliche Zusammenfassung zu unserem halben Jahr in Mexico.

Aufenthaltsdauer Mensch
Wer nach Mexico einreist, erhält problemlos 180 Tage Aufenthalt. Wir haben die Dauer fast komplett ausgereizt. Tatsächlich sind wir ungefähr eine Woche vor Ablauf zum Migrationsamt und haben gefragt, ob wir nicht verlängern könnten. Man teilte uns nett mit, dass es keinen legalen Weg gibt, das zu tun. Die einzige Möglichkeit wäre gewesen, aus- und einige Tage später wieder einzureisen. Aus heutiger Sicht sind wir froh, dass es nicht funktioniert hat, sonst wären wir wohl stracks zurück nach Zipolite gefahren und nie wieder von der Hängematte aufgestanden. Weiterlesen

Wir sind die Freelancer, die du brauchst!

Die Zeit ist gekommen. Wir haben wir die Schnauze voll vom ständigen Leben unter Palmen, am Meer und an der Sonne und können uns nichts Besseres vorstellen, als die Tage am Laptop zu verbringen – ein Satz, den noch nie jemand gesagt hat. Und doch steckt für uns ein wenig Wahrheit darin.

Acht Monate leben wir nun schon on the road. Eine Zeit, in der wir viel miteinander diskutiert und hinterfragt haben. Diese Reise ist bereits ganz anders, als wir sie uns vorgestellt hatten: Wir sind viel langsamer unterwegs, machen Lieblingsorte zum temporären Zuhause und geniessen die Ambivalenzen, die sich dadurch ergeben (Stadt – Land, Wald – Meer, Kälte – Wärme, supersozial – absolut unkommunikativ). Die vielleicht wichtigste Erkenntnis ist, dass wir fähig sein wollen, diese Art von Leben weiterhin zu führen, abgesehen von dieser Reise von Nord- nach Südamerika. Damit meinen wir nicht die Palmen (wobei wir sie natürlich nicht ablehnen!), sondern die Spontaneität, die Möglichkeit, dort zu sein, wo wir gerade am liebsten sein wollen (und wenn es die Schweiz ist) und dabei das zu tun, was wir lieben und gut können. Weiterlesen

Ich bin nicht musikalisch

Malen kann ich auch nicht. Geduld ist nicht meine Stärke. Ich muss immer das letzte Wort haben.

Diese Sätze sah ich immer als gegeben an. Als etwas, das nun mal so ist, wie es ist. Ich habe nicht gerade darunter gelitten, doch gut angefühlt hat es sich auch nicht. Ist ja auch kein gutes Gefühl, wenn man dem eigenen Freund beim Gitarre spielen zuschaut und sich dabei einredet, dass man das niemals könnte, weil kein Talent oder zu dumm oder genetisch bedingt. Weiterlesen

Money Talk – 3 Monate USA

Dass unsere Reise in den USA beginnt, war bewusst so geplant. Denn wie man sich vorstellen kann, ist dies das teuerste Land auf diesem Roadtrip. Wir dachten: Lieber geben wir am Anfang mehr Geld aus, in günstigeren Ländern kann man hinten raus besser sparen.

Diese Zeilen schreibe ich bereits aus Mexiko, wo wir vor zwei Tagen angekommen sind. Das ist eine gute Möglichkeit, über Geld zu reden. Denn es ist auch das Thema, auf das wir am meisten angesprochen werden. Als erstes wollen wir die häufigsten Fragen klären: Weiterlesen

Inside Vanlife – Luz von innen

Viele fragen, wie Luz eigentlich wirklich von innen aussieht. Wir haben mal das schöne Morgenlicht nach einer Nacht an einer Seitenstrasse genutzt, und sein Innenleben fotografiert.

Wir haben ihn übrigens so gekauft, nicht selbst ausgebaut oder so. Unsere Vorgänger waren mit ihm bereits in Südamerika und haben ihn für diese Reise so ausbauen lassen. Und je länger wir unterwegs sind, desto mehr merken wir, wie fantastisch dieser Van für eine Reise wie unsere ist. Weiterlesen

Die häufigsten Reaktionen auf unsere Reise

Letztens ist uns aufgefallen, dass wir oft dieselben Fragen zu unserer Reise gestellt bekommen. Oft haben diese nichts mit dem Vorhaben an sich zu tun, sondern mit Sicherheitsbedenken, Karriereängsten und Geldsorgen.

Also dachten wir, dass wir die häufigsten sammeln und unsere Gedanken dazu teilen. Nicht, um die Menschen zu kritisieren, sondern um zu zeigen, dass dahinter oft die eigenen Probleme und Ängste stehen. Wer es persönlich nimmt, ist selbst schuld.  Weiterlesen

Wie man anfängt, weniger zu haben und mehr zu sein

Bali Minimalism

Wie schon hier beschrieben, inspiriert uns der Van sehr dazu, den eigenen Besitz zu minimieren. Denn man realisiert schnell, dass es wirklich nicht mehr braucht zum Leben, als ein paar Quadratmeter und die Dinge, die dort hineinpassen. Ganz automatisch haben wir begonnen, uns zuhause eine Ecke nach der anderen vorzunehmen. Es klingt übrigens sehr viel anstrengender, als es ist. Weiterlesen