Kategorie: Costa Rica

8 Tipps zum Wild- und Urban-Camping

Wildcamping in Costa Rica.

Du hast einen Camper, aber kein Geld? So übernachtest du gratis in der Stadt und auf dem Land.

Dieser Text erschien zuerst auf redbull.com

Frag einfach

Klingt offensichtlich, muss man aber erst mal machen! Wenn dir ein Fleckchen Erde für eine oder zwei Nächte zusagt, kannst du dich nach dem Besitzer umsehen. Wenn du offen und nett auf ihn zugehst, ist es meist kein Problem – egal wo auf der Welt. Vorteil: Sicherheit. Anwohner fragen ist auch eine gute Möglichkeit, um abzuchecken, ob ein angepeilter Ort sicher ist.

Ressourcen anzapfen

iOverlander und freecampsites.net sind zwei gute Apps bzw. Websites, in die Camper aus aller Welt gute Wildcampingplätze eintragen.

Genau hinschauen

Camping in der Stadt kann zunächst etwas angsteinflössend sein. Aber wenn du dich mal daran gewöhnt hast und gut schläfst, ist es ziemlich cool. Du hast dir also einen tollen Strassenparkplatz in einer Stadt gewählt und planst, dein Haus auf Rädern nach Einbruch der Dunkelheit aufzusuchen und darin zu schlafen. Sieh dich zuerst nochmal um: Stehst du auch nicht unter einer Strassenlampe? Die sind nämlich zu vermeiden, wenn du nicht im Spotlight stehen willst (um nicht erkannt zu werden, aber auch, um überhaupt schlafen zu können). Wenn du keine Toilette im Camper hast, dann halte schon einmal nach einem Café oder so Ausschau, das du dann am Morgen aufsuchen kannst.

Rein mit allem

Es gibt (fast) nichts Schlimmeres, als im Van zu liegen und nicht schlafen zu können, weil man Angst hat, dass die Velos oder die Surfbretter, die aussen angemacht sind, geklaut werden können. Tatsache ist: Es ist eine berechtigte Angst. Stelle deshalb sicher, dass dein Zeug wirklich sicher befestigt ist, oder finde eine andere Lösung und lege die Bretter zum Beispiel jeweils über Nacht hinein. Du wirst viel ruhiger schlafen.

Cockpit offen lassen

Wenn du einen Van hast, dann finde eine Möglichkeit, einen Sichtschutz zwischen Cockpit und Wohnraum zu installieren. Wenn du dann noch die Fenstervorhänge zumachst und das Licht ausschaltest, wird niemand vermuten, dass hinten jemand drinliegt.

Obacht bei Hitze

Wenn es in der Nacht zu heiss ist, um Fenster und Türen zu schliessen, ist es meist sinnvoller, sich einen sicheren Übernachtungsplatz zu organisieren. Denn wenn es zu heiss zum schlafen ist, die Löcher aber aus Sicherheitsgründen zu bleiben müssen, macht es wirklich keinen Spass mehr.

Auf Achse bleiben

So wunderbar ein Übernachtungsplatz auch ist: Bewege dich immer mal wieder weiter. Vor allem in Städten. Anwohnern fällt gut und gerne auf, wenn da seit zwei Nächten ein Van vor ihrem Haus steht. Besser regelmässig wieder die Strasse oder Nachbarschaft wechseln, wenn man in einer Stadt ist. Das erhöht auch die Sicherheit.

Halte Ausschau

Sei aufmerksam, wo du andere Camper ausserhalb von öffentlichen Campingplätzen siehst. In den USA beispielsweise übernachten viele Reisende auf Walmart-Parkplätzen, wo sie fast im ganzen Land geduldet werden. In Lateinamerika sind Tankstellen mit Nachtparkplätzen für LKW-Fahrer eine gute Möglichkeit.

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Wildcamping in Costa Rica.

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